Künstler aus der Kategorie "Designer Feen" über sich selbst
Lisa Steinke
Bereits als junges Mädchen habe ich mich für Feen interessiert. Meine Mutter ging immer mit mir in den Wald. Dort waren einige Bäume verbrannt, dennoch blühte und sprühte alles vor Leben. Zur gleichen Zeit las mir meine Mama aus dem „kleinen Hobbit“ von J.RR.Tolkien vor. Im Wald zeigt Sie mir dann die „Hobbitspuren“ und bei den verbrannten Bäumen sagte sie mir, dass diese durch den Hauch des Drachens verbrannt wären. Kleine Büsche und Nester wurden für mich zu Hobbit-Behausungen.So wurde eine Zauberwelt lebendig für mich. Aber erst Jahre später traten die Feen wieder in mein Leben zurück. Ich traf eine Frau, Carol mit einer Todeserfahrung, bei der sie sich noch an viele Visionen und Bilder erinnerte. Sie wählte mich aus, diese Visionen Gestalt werden zu lassen. Engel und Feen sind überall, sagte Carol mir. Dies fand 1996 statt. Seitdem male ich Feen. Die Feen wollten sich aber nun auch Gehör verschaffen. Alles war wir dazu tun müssen ist zuzuhören. Die Reise des Lebens macht so viel Spaß, wenn Sie um einen herumschwirren und erzählen. Ich lebe jetzt mit meinem Mann Michael und meinen 2 Töchtern, Cloe und Rachel, in Roxborough Park, Colorado, USA.
© 2006 Lisa Steinke
Meredith Dillman
Merdith Dillmann ist eine Fantasykünstlerin und-illustratorin, die in Minnesota lebt. Die meisten ihrer Gemälde werden mit Wasserfarben gemalt. Meredith liebt es, Feen, Kreaturen des Waldes und andere Themen aus dem Bereich der Fantasy und des Mittelalters zu malen. Meredith Dillmann malt bereits seit ihrer Kindheit. Sie ist inspiriert durch die Prä-Raffaeliten, japanische Comics, Illustrationen aus der Zeit vor der Jahrhundertwende und zeitgenössische Fantasykünstler. Meredith machte ihren Bachelor of Arts, mit dem Spezialgebiet:“ Illustrationen“ auf der Minnesota State University. Ihre Abschlußarbeit war die Illustration für das Gedicht „Goblin Market“ von Christina Rossetti. Merediths Kunst findet man inverschiedenen „Rollenspieler-Spielen“, den Büchern „Watercolor Faeries“, „Fairy Motifs“ und „How to draw and paint Faeries“ und verschiedene metaphysische Magazine und Zeitschriften.
© 2006 Meredith Dillmann
Michelle-Lee Phelan
Ich male weil ich muss. In meiner Kindheit malte ich Bilder in meinem Kopf, in meine Bücher und manchmal auch an die Wand. Die einzige andere Leidenschaft die ich in meiner Kindheit entwickelte war Lesen. Und wenn die Bücher dann auch schön illustriert waren, war ich umso glücklicher. Als Teenager glaubte ich, dass ich kein Talent hätte und deshalb legte ich meine Malsachen wieder in die Schublade. Mein Wunschtraum, eines Tages als Künstler Märchen zu illustrieren und Fantastische Welten zu malen, war vergessen. Aber ich war nicht glücklich. Über 10 Jahre lang litt ich an einer akuten Depression. Erst als ich wieder die Kunst als Therapie entdeckte, ging es mir wieder besser. Heute leide ich an keiner Depression mehr. Die Feen kamen zu mir in der Gestalt von kleinen wilden Katzenjungen und Libellen. Ich beobachtete fasziniert, wie sich das erste Sonnenlicht in einem Tautropfen spiegelte. Diese magische Kraft, diese wilde tanzende Energie, die sich in einer solche Fülle in der Natur und im Leben befindet, ist beeindruckend. Ohne Magie ist das Leben trist und grau. Ich male nun schon professionell seit Mitte 2003. Am Ende möchte ich meine eigenen Geschichten schreiben und illustrieren. Wenn ich nun in 10 Jahren in meinen Bücherladen gehe und einige Buchumschläge sehen kann, die ich illustriert habe, dann ich bin ich zufrieden. Michelle-Lee Phelan ist leider auch scheu wie eine Fee. Sie lässt sich nicht fotografieren, da sie vollkommen hinter ihrem Werk verschwinden will und den Betrachter ihrer Illustrationen nicht durch ihr eigenes Bild ablenken will.
© 2006 Michelle-Lee Phelan
Renee Biertempfel
Hallo... ich habe mich nun nach der Betätigung in verschiedenen künstlerischen Bereichen auf meinen „Herzensbereich“der Fantasykunst konzentriert. Meine Kunst hat sich im Laufe der Zeit verändert und ich bin immer noch dabei zu suchen, zu lernen und weiter in meiner Kunst zu wachsen. Mein Stil ist von vielen großartigen Künstlern inspiriert; von den Künstlern des Art Nouveau wie Alphonse Mucha bis zu den Viktorianischen Künstlern wie Brian Froud, Alan Lee, Boris Vallejo, Barry Windsor Smith, um nur einige aufzuzählen. Ich bin verheiratet und eine Adoptivmutter von 3 pelzigen Kindern: Ginger, Gremlyn und Goblin, meine geliebten Katzen und einem gefiederten Kind, einem Papagei names Mrs. Phoebe, auch Peepers genannt. Blake ist meine Ehemann und Geschäftspartner/Manager. Er unterstützt mich und bestärkt mich immer wieder darin, meiner Kunst treu zu bleiben.
©Renee Biertempfel Copyright 2006®
Sarah Pauline
Ich war schon seit meiner Kindheit von Fantasybildern und Fantasyliteratur
verzaubert und alle meine Arbeiten drehen sich eigentlich immer nur darum,
Magie zu erschaffen. Der Stil in meiner Kunst ist spielerisch und fantasievoll.
Meine Arbeiten bewegen sich bewusst in einer Atmosphäre des Träumerischen
und sind deshalb auch nicht immer symbolisch fassbar. Ich versuche, verschiedene
Bedeutungen zuzulassen und aber gleichzeitig auch Gefühle im Betrachter zu
erzeugen. Oftmals sind die Themen meiner Arbeiten die Suche nach der „Wahrheit“.
Ich versuche, in den eigentlichen Kern der Dinge vorzudringen. Ist etwas „schön“
weil es so aussieht? Ich setze diese Idee durch die Verwendung von bekannten Motiven
und Figuren um. Ich liebe die Vorstellung, das spielerische Kind in uns zu entdecken
und das Glück aufzuspüren, wo ich es nur finden kann. Wie definiert man das Wort „Magie“? Ist sie nicht etwas Reales, auch wenn sie nurin unseren Träumen existiert?
Schließlich können wir alle in unseren Träumen auf dem Rücken einer Fee ins Wunderland
fliegen.
Sarah Pauline teilt ihr Zuhause in St. Paul mit Ihrem sieben Jahre alten Sohn Tristan,
13 Vögeln, einem Gecko namens Günther, eine Kröte namens Trevor und verschiedenen
hinterlistigen Heinzelmännchen, die ständig Tristans Hausaufgaben und Sarahs Autoschlüssel
verstecken.
©2006 Sarah Pauline Art®